Interview mit Martin Hanskötter.

 

Interview mit Martin Hanskötter.

 

SuS: Martin, herzlich Willkommen am Stavernbusch!

MH:
Vielen Dank!
Ich freue mich auf meine neue und spannende Aufgabe beim SuS Ennigerloh.

 

SuS: Bevor wir uns den fußballspezifischen Fragen und Themen widmen, erzähle unseren Lesern doch bitte etwas über Dich und Deine mittlerweile 40-jährige Trainerkarriere.

MH:
Im Alter von 16 Jahren habe ich 1981 begonnen die E – Jugend des SuS Enniger zu trainieren.

Schnell wurde aus dieser Trainertätigkeit meine „Leidenschaft“.

Als C – Junioren Kreisauswahltrainer (ab 1989) und ab 1995 gewählter Kreisjugendübungsleiter (heute Koordinator Qualifizierung) im Sportkreis Beckum konnte ich viele Jahre lang zusätzlich Erfahrungen sammeln.

In den ersten Jahren erarbeitete ich mir meine Trainerlizenzen.

In Kaiserau erwarb ich in einer „Jungtrainerausbildung“ im Jahr 1982 die C – Lizenz, später in der Sportschule Hamburg/ Wentorf im Jahr 1990 die B – Lizenz und 1994 dann in der Sportschule Köln/ Hennef die A – Lizenz.

Nach zehn Jahren als Juniorentrainer in Enniger folgten einige Stationen im Senioren – Trainergeschäft.

Was 1991 in der Kreisliga A beim SuS Enniger 2 begann, endete nach den Stationen Westf. Vorhelm, Germ. Stromberg, SG Telgte, Vfl Sassenberg, B – und A – Junioren von Rot-Weiss Ahlen, SuS Enniger 1, SV Neubeckum, SV Beckum, SuS Enniger A – Jun, BW Beelen 1 und SV Oelde, jetzt in Ennigerloh.

Hierbei waren alle Spielklassen, von der Kreisliga A über die Landesliga, bis zur A – Junioren Bundesliga vertreten.

Seit 1993 bin ich im Sportkreis Beckum außerdem für die Ausbildung unser heimischen Trainer zuständig.
 

 

SuS: Wie haben sich für dich die ersten Tage als Cheftrainer der 1. Mannschaft des SuS Ennigerloh angefühlt?

MH:
Mit den Corona – Einschränkungen war der Start eh nicht normal.

Da seit dem 08.03.2020 der Trainings- und Spielbetrieb auf dem Sportgelände “auf Eis” lag , startete mein Co – Trainer Adi Ajdini im Juni mit lockeren „Abstands – Laufeinheiten“.

Nach den vielen Spielerabgängen (28 Spieler) zum Saisonwechsel mussten wir, der Vorstand und das Trainerteam, uns erstmal neu orientieren. Die neue Situation stellt dementsprechend auch eine ganz andere Herausforderung als geplant.

Wir haben jetzt sehr viele junge „Eigengewächse“, die den Neuaufbau annehmen müssen. Eine Herausforderung die interessant ist, aber auch Kraft kosten wird.

Die Möglichkeiten auf der tollen Sportanlage am Stavernbusch werden helfen, viele Dinge gut umzusetzen.
Wichtig sind aber auch die Faktoren Zusammenhalt, Geduld und sportlicher Ehrgeiz!

 

 

SuS: Wie war die neue, junge Mannschaft nach der Coronabedingten Pause körperlich drauf?

MH:
Mit der jungen Mannschaft werden wir ständig daran arbeiten, die körperlichen Anforderungen für den Seniorenfußball nachzusteuern. Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer sind nun mal wichtige Faktoren aus der Trainingslehre.

 

 

SuS: Jeder Trainer hat seine eigenen Vorstellungen, wie erfolgreicher Fußball aussehen soll, kann oder gar muss. Welche Art Fußball möchtest du spielen?

MH:
Die heutigen Schlagworte heißen kompakt zu spielen und flexibel zu sein. Dabei kommt es darauf an, Räume einzuengen, Zeitdruck auf den Gegner am Ball auszuüben und eine enorme Handlungsschnelligkeit zu haben. Als Grundbasis dient für mich das 4 -4 -2 System!

 

 

SuS: Kannst du unseren Lesern bitte noch einen kurzen Ausblick auf die Saison geben?
Dein „wünsch-Dir-was“ sozusagen?!

MH:
Wir sollten schnell ein Team werden. Die Spieler müssen Zeit für den Fußball haben. Anderweitige Termine sind nicht auf unsere Trainingstage zu legen. Das Minimalziel, der Klassenerhalt, bleibt vorerst bestehen.
Ich wünsche mir ein „Überraschungsteam“ zu werden!

 

SuS: Martin, vielen Dank für Deine Zeit. Viel Spaß und stets gutes Gelingen.